Häufige gestellte Fragen

Warum Wandheizung von ArgillaTherm?

Die modulare Bauweise ermöglicht eine flächendeckende Wandbelegung mit Heizelementen, da Fenster und Türen einfach ausgespart werden können. In der Regel ist so die Belegung der Fenster-Außenwand ausreichend. Da das Mauerwerk durch den Sandwichaufbau thermisch entkoppelt wird, ist die Heizung nicht träge.

Was unterscheidet eine Wandheizung von einer Decken- oder Fußbodenheizung?

Wandheizungen werden ebenso wie Fußboden- und Deckenheizungen meist als Flächenheizungen ausgelegt. D. h. sie können auch mit Niedertemperatur arbeiten und haben damit dieselben Energiesparvorteile. Dabei ist der Konvektionsanteil mit ca. 30 % zwischen dem einer Fußboden- (50 %) und dem einer Deckenheizung (nahezu 100 %).
Allerdings haben Wandheizungen weitere Vor- und Nachteile (siehe eigene Schlagworte).

Was sind die Vorteile einer Wandheizung?
  1. Wandheizungen strahlen uns gleichmäßig von der Seite an, so dass wir durch sie keine Temperaturasymmetrie verspüren. Deshalb dürfen sie auch mit höheren Vorlauf-Temperaturen (z. B. 45 – 55 °C) gefahren werden. Dadurch kann die gleiche Heizleistung mit weniger Fläche erreicht werden. Das spart Investitionskosten.
  2. Der Benutzer kann sich, anders als bei Fußboden- oder Deckenheizungen, frei zur Wärmequelle positionieren, genau wie bei einem Kachelofen.
  3. Es kann eine „Kuschelecke“ eingerichtet werden, die schnell warm wird, so dass der Raum mit sehr tiefen Absenkphasen gefahren werden kann. Das spart bei temporär genutzten Räumen (z. B. Partykeller) über das Jahr gerechnet Energie.
Was sind die Nachteile einer Wandheizung?
  1. Die belegten Wände können nun nicht mehr anderweitig genutzt werden (z. B. für Bilder).
  2. Sehr tiefe Räume leuchten den Raum nur ungenügend mit Wärme aus.
Kann ich die Wandheizfläche auch zur Kühlung einsetzen?

Ja, aber nur in ausgewählten Fällen. Kühlungen von der Wand sind zwar möglich, aber aus zwei Gründen nicht so effektiv wie von der Decke:

  1. Die Kühlleistung ist pro Fläche geringer
  2. Bei tiefen Räumen wird der Raum nicht gleichmäßig gekühlt
Warum Deckenheizung? Was unterscheidet eine Deckenheizung von einer Wand- oder Fußbodenheizung?

Lassen Sie Ihren Blick im Raum kreisen. Welche Fläche ist am wenigsten belegt? Richtig: Die Decke. Auf dem Fußboden liegen Teppiche und stehen Möbel, die Wände sind durch Türen & Fenster unterbrochen und ebenfalls mit Möbeln und Bildern verstellt. Die Decke ist – mal abgesehen von vielleicht einer Lampe – i. d. R. fast komplett frei! Der ideale Ort für eine Flächenheizung! Praktisch bei Sanierungen, denn man muss den Raum nicht leerräumen.

Darüber hinaus hat eine Deckenheizung noch weitere Vorteile: Die Wärmeenergie wird nahezu 100 % durch Wärmewellen wohngesund in jeden Winkel des Raumes transportiert. Es entsteht keine Konvektion, d. h. keine nach oben steigende warme Luft. Ein Vorteil? Ja, denn die Konvektion, wie sie bei klassischen Heizkörpern und Fußbodenheizungen am größten ist, hat Nachteile, so z. B. die Aufwirbelung von Hausstaub und Milben und die Energieverluste die durchs Abwandern der warmen Luft entstehen.

Genug Wärme spendet die warme Decke dennoch, denn warme Körper strahlen Wärmewellen ab. Mit bis zu 60 Watt/m² ist dieser Anteil als Flächenheizung mehr als genug für Neubauten und sanierte Altbauten.

Die Wärme von der Decke? Da bleibt doch die Wärme unter der Decke? Wie kommt die Wärme nach unten in den Raum?

Zunächst einmal: Alle warmen Körper strahlen Wärmewellen ab. Und zwar mit 6 Watt pro qm und Grad Übertemperatur. Beispiel: Hat ein Heizkörper 29 °C, so strahlt er in einem 19 °C warmem Raum mit 60 Watt pro qm. Das gilt für einen klassischen Heizkörper genauso wie für eine Fußboden-, Wand- oder Deckenheizung.

Bei Fußbodenheizungen steigt zusätzlich eine warme Luftschicht auf (Konvektion). Ähnlich bei einem klassischen Heizkörper, der außerdem im Vergleich zur Raumfläche klein ist und daher mit wesentlich höherer Temperatur gefahren werden muss.

Bestes Beispiel für Strahlungswärme ist die Sonne: Wie – wenn nicht durch Strahlung – kommt die Wärme von der Sonne über mehr als hundert Millionen Kilometer Vakuum zur Erde?! Und das nicht von unten sondern von schräg oben. Deshalb empfinden wir die Wärme einer Deckenheizung -genauso wie übrigens auch die eines Kachelofens – als so angenehm.

Bekomme ich bei einer Deckenheizung einen heißen Kopf?

Nein, bei heutigen Niedertemperatur-Deckenheizungen betragen die Abstrahltemperaturen an der Decke maximal 29 °C. Der Kopf hat aber eine Oberflächentemperatur (nicht Körperkerntemperatur) von 32 °C. Aus diesem Grund bleibt der Kopf angenehm kühl.

Ist es nicht unangenehm, wenn im Winter die Decke warm und der Fußboden und die Wände kalt sind?

Nein, die Wärmewellen treffen praktisch ohne Energieverlust direkt auf alle festen Oberflächen und Gegenstände im Raum und erwärmen sie innerhalb kürzester Zeit. Von dort aus werden sie reflektiert, es entstehen also weiterführende indirekte Wärmewellen (Sekundärstrahlung). Das sorgt für eine gleichmäßig erhöhte Fußbodentemperatur, selbst unter einem Tisch. Der Fußboden wird dadurch schneller warm als bei einer Fußbodenheizung!
Beispiel bei -10 °C Außentemperatur, mittlerer Dämmstandart

  • Temperatur Deckenoberfläche 26 °C
  • Temperatur Wandoberflächen (Innen) 24 °C
  • Temperatur Wandoberflächen (Außen) 23 °C
  • Temperatur Fußbodenoberfläche 24 °C
  • Temperatur Raumluft 20 °C
  • gefühlte (operative) Raumtemperatur 23 °C
Wenn man die Decke erwärmt, dann hat doch der Bewohner über mir eine Fußbodenheizung?

Ja und Nein. Genau genommen heizen Sie auch bei jeder Konvektionsheizung die Decke. Denn die Wärme der aufsteigenden Heizungsluft hat leichtes Spiel in die meist massive Zwischendecke einzudringen (Kernaktivierung). Von dort kommt dann ein Teil wieder in den Raum zurück, aber ein erheblicher Teil wandert in das Stockwerk darüber (vagabundierende Wärme).

Berechnungen für typische Neubauten kommen zu dem Ergebnis, dass der Sandwichaufbau vom ArgillaTherm® Deckenheizsystem den Anteil vagabundierender Wärme ggü. einer klassischen Konvektionsheizung (Heizkörper, Fußbodenheizungen) von 15 % auf 5 % senkt. Bei sanierten Altbauten kann dieses Verhältnis durchaus noch größer sein.

Dauert es lange, bis ich die Wärme der Deckenheizung spüre?

Nein, da das Rohr komplett im Lehm (sehr guter Wärmeleiter) eingebettet ist und sich nur 5 mm von der Oberfläche entfernt befindet, wird die Wärme wesentlich schneller als bei einer vergleichbaren Fußbodenheizung in den Raum abgegeben.

Warum spart eine Deckenheizung Energie?

Dafür gibt es zwei Gründe:

  1. Flächenheizungen sparen generell Energie, da sie als Niedertemperaturheizungen mit geringeren Vorlauftemperaturen auskommen.
  2. Der Anteil der Strahlungswärme liegt bei Deckenheizungen mit nahezu 100 % eindeutig am höchsten (Fußbodenheizungen nur knapp 50 %, Wandheizungen zirka 70 %). Die Wärmeübertragung mit Hilfe von Wärmewellen ist die effektivste und wirtschaftlichste Form, da die Luft nicht primär als Transporter der Wärmeenergie genutzt wird. Diese erwärmt sich erst nachträglich durch die warmen Oberflächen und hinkt dann um 2 – 3 °C hinterher. Das reduziert die Lüftungsverluste um zirka 20 %!
    Warm fühlt es sich dennoch an, denn der Mensch empfindet Wärme als Mix aus Luft- und Flächentemperatur (operative Temperatur); eine wärmere Raumhülle kompensiert die geringere Lufttemperatur.
Was bedeutet Niedertemperatur?

Die Leistung einer Heizung hängt von seiner Oberfläche und von seiner Übertemperatur – also der Temperaturdifferenz zu seiner Umgebung – ab. Also: Je wärmer und je größer, desto mehr Leistung. Gleichzeitig hat jeder Raum einen gewissen Wärmebedarf (Heizlast) zum Erreichen der gewünschten Raumtemperatur. Hierzu kann die Heizung entweder klein und heiß oder groß und lauwarm sein.

Flächenheizungen brauchen aufgrund ihrer großen Oberfläche nur lauwarm zu sein, man spricht deshalb von Niedertemperatur-Heizungen. Es gibt sie als Fußboden, Wand und Deckenheizungen mit typischen System-Vorlauftemperaturen von 30 ° – 35 °C.

Hieraus ergeben sich zwei wesentliche Vorteile:

  1. Energieersparnis: Je höher die Temperatur am Wärmeerzeuger, desto höher sind auch die statischen Verluste. Denn das warme Wasser gibt im Vorratsgefäß und in den Leitungen dann umso mehr Wärme dort ab, wo sie eigentlich gar nicht angefordert wurde. Ist der Wärmeerzeuger eine Wärmepumpe, dann sinkt ihr Wirkungsgrad außerdem mit steigender Vorlauftemperatur.
  2. Behaglichkeit: Je geringer die Oberflächen- bzw. Abstrahltemperaturen sind, desto besser ist die Wärmesymmetrie (möglichst überall gleiche Temperaturen), die als angenehm empfunden wird!
    Je kleiner die Heizflächen werden, z. B. bei Infrarotheizungen in Form von Bildern, Spiegeln oder Paneelen, desto höhere Oberflächentemperaturen (meist um die 100 °C) werden benötigt, und umso mehr verschlechtert sich die Wärmesymmetrie und Behaglichkeit.
Warum ist die ArgillaTherm® Lehm-Deckenheizung so wirtschaftlich?

Aufgrund von drei besonderen Eigenschaften!

  • Die generellen Vorteile einer Flächenheizung: Siehe auch den Punkt „Warum spart eine Decken-Strahlungsheizung Energie?“
  • Der Einsatz des Baustoffs Lehm:
    Der hochverdichtete Lehm ist ein hervorragender Wärmespeicher, der die tagsüber im Raum entstehende Wärme speichert und diese abends in Form von Strahlungswärme wieder abgibt. Somit kann die Heizperiode in den Übergangszeiten um bis zu 6 Wochen verkürzt werden.
  • Die sehr geringe Spreizung zwischen Heizmittel-Übertemperatur und Abstrahltemperatur:
    Das Heizrohr ist im Lehm eingebettet und liegt nicht wie bei den meisten anderen Systemen oben auf. Die Entfernung zur Oberfläche beträgt nur etwa 5 mm, so dass wegen der guten Wärmeleitung des Lehms die Spreizung zwischen Heizwassertemperatur und Abstrahltemperatur ggü. vielen wassergeführten Fußbodenheizungen um bis zu 10 °C geringer ist.
Kann ich die Deckenheizfläche auch zur Kühlung einsetzen?

Ja. Durch die Rohre kann auch kühles Wasser geschickt werden. Die Kühlleistungen sind sogar noch größer als die Heizleistungen, da die Kälte von oben einen zusätzlichen Konvektionsanteil hat. Diese Konvektion ist aber weit weniger problematisch als bei einer Konvektionsheizung, da sich ja an der Decke kein Hausstaub ansammeln kann.

Kann ich nur einen Raum umrüsten und diesen an meine bestehende Heizung anschließen?

Ja, entweder in Verbindung mit einer Regelstation mit Pumpe und 3- oder 4-Wege-Mischer oder direkt in Verbindung mit einem Rücklauftemperaturbegrenzer (RTL-Box).

Sind Strahlungsheizungen gefährlich?

Nein, die Wärmestrahlung ist niederenergetisch, ähnlich die eines warmen Kachelofens. Kein Sonnenbrand möglich. Die Strahlung ist gesund!

Warum wird Lehm eingesetzt?

Lehm ist ein natürlicher ökologischer Baustoff, der nicht chemisch, sondern nur durch Austrocknung aushärtet. Somit ist er jederzeit komplett recyclebar.
Lehm ist ein sehr guter Wärmespeicher und ein verlässlicher Regulierer der relativen Raumluftfeuchte. Er bindet Schadstoffe und Gerüche aus der Raumluft und ist antistatisch.
Kurz gesagt, mit Lehm wohnen Sie gesünder!

Kann ich mit dem Lehmputz bzw. der Oberfläche ganz normal umgehen?

Ja, eine mit Lehm geschaffene Oberfläche kann so behandelt werden wie jede andere Putzoberfläche auch. Historischer Lehm in Fachwerkhäusern enthält in der Regel keine ausgewogene Mischung von Tonmineralien, Zuschlägen und Fasermaterialien, weshalb diese Oberflächen weniger robust sind. Heutzutage sind Lehmputzoberflächen vergleichbar mit Gips- oder Kalkputzen.

Kann ich ein Loch (für Gardinenstange oder Lampe) in die Decke bohren ohne das Heizungsrohr zu beschädigen?

Ja, hierfür gibt es spezielle Thermofolien, welche die unter Putz liegenden Heizungsrohre sichtbar machen. Außerdem wird bei der Montage durch den Fachbetrieb i. d. R. darauf geachtet, einen Streifen am Rand des Raumes nicht zu belegen.

Gibt es auf Grund des hohen Gewichts Probleme mit der Statik?

Moderne Decken müssen laut DIN 1055 mindestens eine Tragfähigkeit von 1,5 kN (das entspricht etwa 150 kg Gewichtskraft) aushalten. Das System von ArgillaTherm ist nicht einmal halb so schwer.
Bei Altbauten unbekannten Aufbaus sollte hierzu ggf. ein Fachmann befragt werden.

Gibt es schallabsorbierende Oberflächen aus Lehm?

Ja. Eine neu entwickelte Lehmfarbe enthält grobe Partikel, die der Oberfläche eine so große Rauigkeit verleihen, dass ein erheblicher Anteil des Schalls geschluckt wird. Außerdem können bei nicht voller Belegung mit Heizplatten in den verbleibenden Flächen zusätzlich Schallabsorber-Platten eingebaut werden.

Wer übernimmt die Auslegung vom Heizsystem?

Die Auslegung ist kinderleicht und kann von jedem Fachplaner durchgeführt werden.
Aber selbstverständlich unterstützt Sie das Team von ArgillaTherm hierbei bei Bedarf!

Kann ich jeden Wärmeerzeuger z.B. Gastherme, Ölkessel, Wärmepumpen, Pelletkessel nutzen?

Ja. Entscheidend ist nur, dass irgendwo 35 °C warmes Wasser bereitgestellt wird. Dabei ist der Energieträger egal. In der Übergangsjahreszeit kann das auch z. B. eine Solarthermie-Anlage sein.

Warum spart eine elektrische Heizung im Vergleich zu einer wassergeführten Heizung Energie?

Bei einer klassischen wassergeführten Zentralheizung befindet sich der Wärmeerzeuger meist im Keller (EFH, MFH) oder in der Küche (Wohnung). Durch die Abwärme sind dies dann meist ungewollt die wärmsten Räume. Der Wärmeerzeuger erwärmt zentral das Heizwasser, welches über eine Ringleitung in die Räume transportiert wird. In Übergangszeiten (der längste Anteil einer Heizperiode) werden aber oft nur ein oder zwei Räume geheizt; der Anteil an Abwärme steigt. Der gesamte Wirkungsgrad leidet hierunter erheblich!

Anders bei einer elektrischen Direktheizung: Die elektrische Energie wird hier im Raum bereitgestellt und zu 100 % in Wärme umgewandelt. Dies spart etwa 25 % Energie und kompensiert dadurch einen Teil der Mehrkosten des ggü. Öl & Gas „teuren“ Stroms.

Strom ist pro kWh deutlich teurer als Öl, Gas oder Pellets. Wie kann sich also eine Strom-Direktheizung jemals rechnen?

Die Energieträgerkosten sind nur ein Bestandteil der Heizkosten. Gerade bei Neubauten, aber auch bei sanierten Altbauten ist der Heizenergiebedarf meistens so gering, dass weniger als ein Drittel, manchmal sogar nicht einmal ein Viertel der Gesamtkosten hierauf entfallen. Viel mehr Kosten verursachen Wartung und Austausch der Thermen alle 20 Jahre. Ganz zu schweigen davon, dass jeder thermische Wärmeerzeuger einen Schornstein und einen Tank benötigt. Das braucht Platz, der teuer oder eventuell sogar nicht verfügbar ist und verursacht beim Bau hohe Einmalkosten.

Rechnet man die Vollkosten, so schneidet die elektrische Direktheizung oft sogar am besten ab. Belastend wirkt dann meist nur die Berechnung des Primärenergieverbrauchs zur Einhaltung der EnEV oder zum Erreichen eines besseren KfW-Standards. Aber auch hier gibt es eine Abhilfe: Eine eigene PV-Anlage darf beim Stromverbrauch gegengerechnet werden und entlastet die vom Gesetzgeber vorgeschriebene kalkulatorische Umweltbilanz des Heizsystems.

Kann ich günstige unterbrechbare Heizstromtarife nutzen?

Ja, wegen des 3-schichtigen Systemaufbaus.

Die aktive Heizebene (Heizkabel und Lehmputzschicht) versorgt den Raum sehr schnell mit Wärme. Die hoch verdichtete Lehmschicht in der mittleren Ebene lädt sich im Laufe des Heizens mit Wärmeenergie auf und ist nach oben durch eine Holz-Unterkonstruktion thermisch isoliert. Dieser Speicher reicht aus, um Abschaltintervalle von etwa einer Stunde – womit man bei günstigen Heizstromtarifen rechnen muss – ohne spürbaren Temperaturabfall zu überbrücken. Nach dem Wiedereinschalten ist die vorherige Abstrahltemperatur schnell wieder erreicht.

Die Regeltechnik überwacht mit Hilfe von Sensoren dauernd die Deckentemperatur und regelt rechtzeitig die Energiezufuhr ab, so dass es nicht zum Überschwingen kommt.

Kommt es bei elektrischen Heizungen zu Elektrosmog?

Nein! Im Heizkabel von ArgillaTherm® liegen der Hinleiter und der Rückleiter eng aneinander und werden vom Strom in entgegengesetzter Richtung durchflossen (Twin-Leiter-Technik). Die Magnetfelder der beiden Leiter heben sich einander auf. Zusätzlich sind alle Leiter nochmals gesamt durch einen Aluminiummantel mit Außenisolierung geschützt (Faradayscher Käfig). Dieser Aufbau garantiert magnetische Felder von praktisch null (0 – 0,2 Mikrotesla).

Benötige ich einen Strom-Transformator?

Nein! Das System arbeitet mit normalem Haushaltsstrom von 230 V.

Geht Strom auch für eine Wandheizung?

Aus praktischen Gründen empfehlen wir diese Variante nicht. Denn Stromkabel mit 230 V dürfen nicht ohne spezielle Sicherheitsvorkehrungen an Stellen verlegt werden, wo der Benutzer versehentlich einen Nagel einschlagen oder ein Loch bohren könnte.